Presseerklärung zum Austritt der USA aus dem Klimaschutzabkommen

Pressemitteilung, 02. Juni 2017

Die Entscheidung von US-Präsident Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen ist verantwortungslos gegenüber dem Weltklima, denn die USA sind der weltweit zweitgrößte Emittent von Treibhausgasemissionen. Verantwortungslos ist dieser Schritt aber auch gegenüber der eigenen Wirtschaft, die längst die Chancen einer nachhaltigen Industrie- und Energiepolitik erkannt hat und auf Umweltinnovationen setzt. Donald Trump hat damit der eigenen Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen. Während die anderen Vertragsstaaten ambitioniert in die Zukunft blicken, führt Trump die USA mit seiner Entscheidung in die Steinzeit. Ich bedauere daher die gestrige Entscheidung zutiefst.

Die Weltgemeinschaft wird durch den Austritt der USA noch enger beim Klimaschutz zusammenrücken und weiterhin das Ziel verfolgen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu beschränken. Daher begrüße ich die klare Aussage der Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich und Italien unmittelbar nach der Bekanntgabe des Austritts, dass es keine Neuverhandlungen des Abkommens geben wird. Im November wird bei der 23. Weltklimakonferenz in Bonn weiter an der Umsetzung des Abkommens gearbeitet.

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