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Wir lehnen die Wechselstromprojekte P44 sowie P43 mit Endpunkt Berg- bzw. Grafenrheinfeld weiterhin entschieden ab

Pressemitteilung, 22. Dezember 2017

Die Bundesnetzagentur hat heute den Netzentwicklungsplan 2030 bestätigt. Aus Sicht der Region Schweinfurt ist insbesondere die Frage interessant, welche Vorschläge zu neuen geplanten Wechselstromleitungen enthalten sind. In der Diskussion waren zwei neue Wechselstromleitungen P43 vom hessischen Mecklar Richtung Süden nach Grafenrheinfeld und die P44 aus Thüringen nach Bergrheinfeld. „Die Position der Menschen in der Region ist nach wie vor klar: Wir lehnen die Wechselstromleitungen P43 und P44 mit Endpunkt in Berg- bzw. Grafenrheinfeld ab. Die energiepolitische Vereinbarung vom 1. Juli 2015 ist unmissverständlich. Der Netzknoten Grafenrheinfeld muss entlastet werden“, betont die Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber.

Nach Meinung der Bundesnetzagentur sind netztechnisch und mit Blick auf die Umweltauswirkungen bei den geplanten Wechselstromleitungen P43 und P44 jeweils verschiedene alternative Lösungen denkbar.

Beim umstrittenen Wechselstromprojekt P43 vom hessischen Mecklar Richtung Süden wurden insgesamt 2 alternative Maßnahmen weiterverfolgt. Die Alternative P43mod sieht als Endpunkt nicht Bergrheinfeld, sondern Urberach in Hessen vor. Ein Argument für die Alternative P43mod ist, dass bei ihrer Realisierung auf die zusätzliche Wechselstromleitung P161 zwischen Großkrotzenburg und Urberach verzichtet werden kann.
Beim Projekt P44 aus Thüringen in Richtung Süden wurden insgesamt 6 alternative Trassen betrachtet, wovon 5 Alternativen nicht in Grafenrheinfeld enden.
Welche der Alternativen vorzugswürdig sind, wird im weiteren Verfahren entschieden. Die Bundesnetzagentur stellt dafür die nach heutigem Stand verfügbaren Informationen ergebnisoffen zur Verfügung.

„In Berlin werde ich weiterhin auf die Einhaltung der Vereinbarung vom 1. Juli 2015 drängen. Auch mein Landtagskollege Gerhard Eck sowie die Staatsregierung werden sich in politischen Verhandlungen auf Bundes- und Länderebene dafür einsetzen, dass die Leitungen P43 und P44 mit Endpunkt in Bergrheinfeld bzw. Grafenrheinfeld nicht kommen und wir stellen den Bedarf weiterhin in Frage. Außerdem legt die Bundesnetzagentur für beide Wechselstromleitungen mehrere Alternativen vor. Neben technischen, wirtschaftlichen und umweltfachlichen Erwägungen geht es auch darum, beim Netzausbau eine faire Lastenverteilung zu erreichen. Es kann nicht sein, dass Bayern und die Region um Grafenrheinfeld die Last überwiegend alleine schultert”, so Weisgerber abschließend.

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