Geburtshilfe auf dem Land sicherstellen

Viele Schwangere im ländlichen Raum müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wo die Entbindung stattfinden soll. Oft spielt dabei die Entfernung zum nächsten Krankenhaus eine Rolle. Es ist deshalb wichtig, dass auch im ländlichen Raum eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfestationen gewährleistet ist. Der Ministerrat in Bayern hat Ende letzten Jahres ein neues Förderprogramm „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ auf den Weg gebracht. Ziel ist es, dass die Geburtshilfe im Freistaat auch künftig auf hohem Niveau flächendeckend zur Verfügung steht.

Landkreise und kreisfreien Städte sollen dabei unterstützt werden, die stationäre Geburtshilfe und die Hebammenversorgung sicherzustellen. Eine Säule des Programms setzt direkt bei den Hebammen an. Geplant ist, den Kommunen für jedes neugeborene Kind pauschal eine Förderung zu gewähren, die dann für geeignete Maßnahmen zur Personalgewinnung und Personalbindung eingesetzt werden kann. Die zweite Fördersäule zielt darauf ab, defizitäre Geburtshilfestationen an Krankenhäusern im ländlichen Raum unter bestimmten Voraussetzungen finanziell zu unterstützen.

Anja Weisgerber hat sich als stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern für eine sichere und wohnortnahe Geburt stark gemacht. Dazu wurde im vergangenen Jahr eine eigene Kampagne gestartet. Weisgerber freut sich daher über dieses wichtige Förderprogramm und dankt allen Kollegen aus dem Bayerischen Landtag, die sich da-für eingesetzt haben.

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