Startschuss für das neue Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“

Anja Weisgerber MdB Mitglied der Expertenjury / Fürth und Regensburg zur Förderung ausgewählt

Das Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth und die Porta Praetoria in Regensburg wurden von einer Expertenjury zur Förderung durch das neue Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgewählt. „Ein großes Lob an die Kommunen, die viele innovative Ideen und städtebaulich herausragende Projekte eingereicht haben. In der Jurysitzungen haben wir uns die Auswahl der Projekte aus der Vielzahl der Bewerbungen nicht einfach gemacht. Daher freut es mich ganz besonders, dass in Fürth und Regensburg im ersten Programmjahr gleich zwei bayerische Projekte gefördert werden“, so Dr. Anja Weisgerber MdB, die in der vom Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold geführten Expertenjury mitentscheiden durfte. Neben Vertreten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages sind hochkarätige Experten aus dem Bereich Städtebau Mitglieder im Auswahlgremium. 

Auf den Projektaufruf sind deutschlandweit rund 270 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von mehr als 900 Millionen Euro eingegangen. Aus Bayern haben sich 21 Kommunen um eine Förderung beworben. „Der Erfolg gibt dem neuen Programm Recht. Die Vielzahl der Anträge hat deutlich gemacht, dass es in Städten und Gemeinden große Potenziale gibt. Das Programm wird daher in den nächsten Jahren mit wechselnden Schwerpunkten verstetigt. Ab 2016 soll beispielsweise die Konversion schwerpunktmäßig gefördert werden. Damit eröffnet das Programm für die Entwicklung unserer Region große Chancen, die wir nutzen wollen“, so die Bundestagsabgeordnete. 

 

Hintergrund:

Das Bundesbauministerium stellt für das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ jährlich 50 Millionen Euro bereit, um Projekte von besonderer nationaler Bedeutung und städtebaulicher Qualität zu fördern. Das Programm ergänzt die Städtebauförderung des Bundes, die in diesem Jahr von 455 Millionen auf 650 Millionen Euro angehoben wurde. Somit stehen insgesamt 700 Millionen Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung. Schwerpunkte des Programmes sind in diesem und im nächsten Jahr die Bereiche Denkmalschutz, bauliche Kulturgüter mit außergewöhnlichem Wert sowie Maßnahmen zur energetischen Erneuerung und Grün in der Stadt. 

Ludwig-Erhard-Zentrum, Fürth: Das Geburtshaus des deutschen Bundeskanzlers und Vaters der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, soll zu einem Zentrum für Dokumentation, Begegnung und Forschung über Ludwig Erhard und die Soziale Marktwirtschaft entwickelt werden. Beispielhaft ist das bürgerschaftliche Engagement rund um das Projekt.

Porta Praetoria, Regensburg: Das einzigartige Baudenkmal soll als Kernstück des „Römischen Welterbes“ erhalten und weiterentwickelt werden. Die fast 2000 Jahre alte Porta Praetoria ist das weltweit einzige erhaltene römische Legionslagertor.

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