Anja Weisgerber auf Wahlkreistour

MainPost, 28. Juli 2014

„Wunderbar.“ „Große Klasse, super gelaufen.“ „Perfekt organisiert.“ Das ist nicht das Lob der CSU-Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber am Samstag, nach Tag zwei ihrer dreitägigen Wanderung „Mit Anja auf Tour“ als Nachfolge von Michael Glos‘ „Tour de Glos“, eine kombinierte Wander- und Sprechstunde im Landkreis. Vielmehr sind die Lobesworte die Resonanz der Wanderer und Gäste auf dem Fährschiff nach einem ereignisreichen und wirklich perfekten Tag. Und auch Anja Weisgerber war nach zwölf Kilometern zu Land und zu Wasser „hochzufrieden“.

Gut 70 Wanderer waren um 9 Uhr am Rathaus in Schweinfurt gestartet, begrüßt durch den CSU-Kreisvorsitzenden und Bezirksrat Stefan Funk und Weisgerber. Lobenswert: es gab neben einem ersten Schlückchen Prosecco auch ein Lunchpaket, und die Damen der Touristinfo „Schweinfurt 360°“ versorgten die Wanderer mit Sixpacks an Mineralwasser.

Schon vor dem Beginn stand für Weisgerber das erste Bürgergespräch an. Die Themen, die während der dreitägigen Wanderung angesprochen wurden, waren wie ein Querschnitt durchs politische Spektrum. Ärzteversorgung auf dem Land im Allgemeinen, Gesundheitspolitik im Speziellen, GEZ-Gebühren und deren Einzug, Umwelt, Versorgung mit Breitband, Tagesablauf im Bundestag oder ein „einfach mal Kennenlernen“ - das zog sich wie ein roter Faden durch. In der 100 Meter langen Gruppe ließ sich Weisgerber immer wieder zurückfallen, um sich ansprechen zu lassen oder selbst ein Gespräch zu beginnen. Auch quer durch den zum Glück schattigen Stadtwald standen viele Fragen im Mittelpunkt für die Politikerin, bis hin zum ersten Ziel, dem Natur- und Umweltgarten Reichelshof.

Der natürlich viel mehr ist als nur ein öder schnöder Garten. Normalerweise würde es den ganzen Tag dauern, den Garten zumindest zu besichtigen. Daher hat die Leiterin Angelika Imgrund auch eine ihrer drei Töchter als zusätzliche Führerin engagiert. Besonders beeindruckend war die Greifvogel-Flugshow der Falknerin Alexa Feder-Meininghaus, die neben einem Uhu und einem Turmfalken auch einen Adler in die Lüfte steigen ließ. Wobei es die Vögel vorzogen, knapp über den Köpfen der Zuschauer zu segeln.

Nach einem Imbiß übernahm Sennfelds dritter Bürgermeister Jürgen Bandorf die Führung quer durch Feld und Flur nach Sennfeld. Stolz präsentierte er den sanierten Kirchplatz als „gute Stube des Ortes“. Weiter ging es nach Schweinfurt, an die Gutermann-Promenade, auf ein Ausflugsschiff. Das ist eine Variante zur „Tour de Glos“ und schon jetzt so beliebt, dass die Zahl der Wanderer von 70 auf 200 schnellte. Das Ziel hieß Wipfeld, auf der Hin- und Rückfahrt spielten „Die Schunkler“ (Wirtshaussingen) auf, und in Wipfeld warteten Bürgermeister Tobias Blesch, die Kreisvorsitzende der Frauenunion, Martina Gießübel, der Zehntgraf, einige Schoppen Wein und literweise Mineralwasser auf die Gäste. Wipfeld, so Weisgerber, „ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Gelder der Städtebauförderung und vom europäischen LEADER-Programm umgesetzt werden“.

Zwei nicht unwillkommene Regenschauer hatten auf der Hinfahrt übrigens für Abkühlung gesorgt. Nach zehn Stunden und dem Anlegen des Schiffes in Schweinfurt war auch dieser Tag sehr erfolgreich beendet.

„Nein, die Füße tun nicht weh, fusselig ist mein Mund auch nicht“, sagt Anja Weisgerber am Abend, „ich bin restlos begeistert über all die vielen Gespräche.“ Martha Hoffmann und ihr Lebensgefährte Walter Bräutigam (beide 76) aus Kützberg sind restlos begeistert. „Eine tolle Strecke, eine wunderbare Variante der Schifffahrt, viele nette Leute - und eine perfekte Organisation durch die Rinkes“, sind sich beide einig. Von den vorigen Wanderungen besitzt Bräutigam immer noch gut 450 Fotos.

Peter und Barbara Rinke, Mitarbeiter von Weisgerber und hochkompetent, waren die „Strippenzieher“ des Tages. Dank ihrer Organisation verlief alles wie am Schnürchen. Die Abgeordnete selbst hat mehrere Termine vergeben, um weitere Anliegen ihrer Bürger, als deren Anwalt sie sich versteht, klären zu können. Am Sonntag stand Teil drei auf dem Programm, nämlich Stammheim und Gaibach.

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