Dr. Anja Weisgerber eröffnet Nichtraucher-Ausstellung bei Ursulinen und erläutert Europapolitik

Pressemitteilung

Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Dr. Anja Weisgerber eröffnete in der St.-Ursula-Schule die Ausstellung „Wir brauchen nicht rauchen“. Anschließend gab sie den Schülerinnen von der 10. bis zur 13. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweigs einen reichhaltigen Einblick in ihre Arbeit als Parlamentarierin.
Hans-Peter Dörr, Beauftragter für Suchtprävention an der St. Ursula-Schule, zeigte sich besonders erfreut darüber, dass er Unterfrankens einzige EU-Parlamentarierin für die Eröffnung der Wanderausstellung der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern gewinnen konnte. Damit möchte die Schule ihre langjährigen Bemühungen um die Gesundheitsprävention unterstreichen. Da sich statistisch gesehen heute gerade die Mädchen stärker vom Zigarettenkonsum verführen lassen als ihre männlichen Altersgenossen, fühlt sich die St. Ursula-Schule besonders verpflichtet, ihre Schülerinnen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens aufzuklären, um sie an eine möglichst gesundheitsbewusste Lebensführung heran zu führen. Deshalb nimmt die Schule auch als eines von zwei Gymnasien in Würzburg am Schulversuch „Rauchfreie Schule“ teil. Außerdem fördert die Landeszentrale für Gesundheit die Ausbildung von vierzehn Schülerinnen-Multiplikatoren, die ihre Mitschülerinnen auf der Ebene der Gleichaltrigen über die Gefahren des Rauchens informieren sollen.
Darüber hinaus nutzten die Schülerinnen den Besuch der Abgeordneten, um nach der Begrüßung durch die Schulleiterin des Gymnasiums, Sr. Petra Brillinger, aus erster Hand einen Einblick in die Arbeit der Europaparlamentarier zu bekommen. Sozialkundelehrer Harald Retsch moderierte die eineinhalbstündige Diskussion, in der die Schülerinnen sich kritisch mit den Chancen und Problemen der EU-Erweiterung auseinandersetzten. Außerdem versuchten die Schülerinnen im Laufe der Diskussion herauszufinden, welche Wege die EU gehen wird, um den Nutzen der Verfassung, den Anja Weisgerber ausdrücklich hervorhob, besser in der europäischen Öffentlichkeit zu kommunizieren. Schließlich wurde den Schülerinnen bewusst, dass die Arbeit der Europa-Abgeordneten spannender und Erfolg versprechender ist, als sie zunächst scheinen mag. Allerdings erfordert sie auch ein hohes Maß an Fremdsprachenkompetenz, Einsatzbereitschaft sowie tolerante Freunde, die ihren Terminkalender den europäischen Notwendigkeiten unterordnen.

Bildunterschrift:

Dr. Anja Weisgerber, MdEP (l.) und die Leiterin des Gymnasiums, Sr. Petra Brillinger (r.) eröffnen zusammen mit den Schülerinnen-Multiplikatoren im Kreuzgang der St. Ursula-Schule die Ausstellung „Wir brauchen nicht rauchen“.

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