Ein Blick hinter die Kulissen Europas

Main-Echo Alzenau, 29. Dezember 2010

Praktikum Abiturientin aus Schöllkrippen im EU-Parlament

Schöllkrippen/Brüssel Die Abiturientin Isabel Stenger aus Schöllkrippen absolvierte vom 18. August bis 30. November ein Praktikum bei der unterfränkischen Europa-Abgeordneten Dr. Anja Weisgerber (CSU) in Brüssel. Wir dokumentieren ihren Bericht (leicht gekürzt) im Wortlaut:

Praktikum in Brüssel: die Schöllkrippenerin Isabel Stenger im Europäischen Parlament Privat

"Die Zeit in Brüssel war für mich eine äußerst vielseitige und interessante Erfahrung. Während meines Praktikums habe ich nicht nur einen sehr guten Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments erhalten, sondern auch in das Zusammenspiel der verschiedenen Institutionen auf europäischer Ebene. Faszinierend und spannend war es, den Alltag einer Abgeordneten kennen zu lernen.

Anja Weisgerber, die mit 32 Jahren zu den jüngsten Abgeordneten des Parlaments gehört, ist Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie stellvertretendes Mitglied im Binnenmarkt- und Sozialausschuss. In ihrer Funktion als Abgeordnete pendelt sie jeden Monat zwischen Brüssel, Straßburg und Unterfranken, was ein hohes Maßes an Organisation bedarf. Diese Herausforderungen meistert Frau Weisgerber jede Woche zusammen mit ihren Büros in Brüssel und im Wahlkreis in Schwebheim.

Europa-Parlament hautnah Von Beginn an wurde ich in die Arbeit des Brüsseler Büros eingebunden und konnte dadurch das politische Tagesgeschehen im Europäischen Parlament hautnah erleben. Zu meinen Aufgaben gehörten die Recherche zu europapolitischen Themen, die Bearbeitung von Bürgeranfragen und auch organisatorische Bürotätigkeiten. Darüber hinaus hatte ich regelmäßig Gelegenheit, an Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen teilzunehmen. Spannend dabei war es, Abgeordneten aus den 27 Mitgliedstaaten zuzuhören und zu sehen, wie unterschiedliche Überzeugungen, Werte und kulturelle Hintergründe aufeinander treffen.

Weiterhin gehörte es zu meinen Aufgaben, Besuchergruppen zu betreuen und sie über die Rolle des Parlaments und die Tätigkeit der Abgeordneten zu informieren. Immer wieder schön war es, Besuchergruppen aus dem Landkreis Aschaffenburg zu empfangen, die ein Stück Heimat nach Brüssel brachten. An den Abenden bot sich oft die Möglichkeit, Veranstaltungen in den Landesvertretungen und im Parlament zu besuchen. Bei Podiumsdiskussionen, Empfängen oder Konzerten konnte man bekannte Gesichter aus Politik, Kultur oder Wirtschaft einmal aus der Nähe sehen.

Brüssel hat natürlich neben dem Europaviertel noch viel mehr zu bieten. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Atomium verfügt Brüssel auch über eine Vielzahl schöner und pittoresker Plätze, die es zu entdecken gilt. Eine Besonderheit dieser Stadt ist ihre gesetzlich festgeschriebene Zweisprachigkeit. Daher ist jedes Schild in flämisch und französisch abgefasst, und viele Brüsseler wechseln gewandt von der einen Sprache in die andere, je nach Ort und Gelegenheit.

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