Energiekonzept begrüßt

Fränkischer Tag

Minister Sinner bei der JU Haßberge
Augsfeld: Auf der Umwelttagung der Jungen Union in Augsfeld hat am Samstag auch Eberhard Sinner gesprochen. Der ehemalige bayerische Verbraucherschutzminister und jetzige Europaminister begrüßte das Energiekonzept der Jungen Union (JU) Bayern. Ein Ziel der Umweltpolitik der Union müsse sein, das Thema "Umwelt" als einen wichtigen Programmpunkt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, fasste der JU-Bezirksvorsitzende Steffen Vogel den Vortrag Sinners am Samstag zusammen. Oftmals werde übersehen, dass der Union die Umwelt am Herzen liegt und Umweltpolitik nicht ausschließlich von den Grünen verfolgt wird. Nachhaltigkeit als zentraler Kernbegriff der Umweltpolitik sei dem Minister und ehemaligen Förster Sinner bestens bekannt: Der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft.
Neue Anreize setzen Für die JU bedeutet dieser Begriff laut ihrem in diesem Jahr vorgelegten Energiekonzept, neue Leistungs- und Forschungsanreize zu setzen und Energie einzusparen und den Anteil an regenerativen Energien auf 25 Prozent an der gesamten Energiegewinnung zu erhöhen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung plant eine Steigerung auf 20 Prozent. Die Atomkraft soll nach dem Energiekonzept weiterhin Strom liefern. Eberhard Sinner hat laut Steffen Vogel an einem Beispiel die saubere Seite der Kernenergie im Vergleich zur Energiegewinnung aus Kohle verdeutlicht. Der Europaminister sagte ferner, dass zahlreiche Richtlinien und Verordnungen im Bereich der Umweltpolitik aus Brüssel stammen. Diese Beschlüsse der EU werden dann in nationales Recht umgesetzt. Vor manchen Neuerungen dürfen sich Deutschland und Europa nicht verschließen, wie Eberhard Sinner betonte. So bringe die so genannte grüne Gentechnik viel Gutes im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der Nicht-Nahrungsmittel mit sich. "Das ist eigentlich eine ganz sinnvolle Entwicklung", stimmte die CSU-Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber aus Schwebheim mit Eberhard Sinner überein. Um weltweit konkurrenzfähig zu bleiben, dürften manche Entwicklungen nicht abgelehnt werden, sagte Weisgerber.

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