Erfolg für unterfränkische CSU

Zufrieden blickt der CSU-Bezirksverband Unterfranken auf die Neuwahlen beim CSU-Parteitag, der am vergangenen Wochenende in München stattfand. „Ein großer Erfolg für uns Unterfranken ist, dass Barbara Stamm mit dem besten Ergebnis der Stellvertreter wieder zur Parteivize gewählt wurde“, so CSU-Bezirksvorsitzender Gerhard Eck. Barbara Stamm – die oft auch „das soziale Gewissen der CSU“ genannt wird – gehört als eine der 15 Spitzenunterhändler bei den Koalitionsgesprächen in Berlin zu den einflussreichsten und wichtigsten Politikern der CSU.

Innenstaatssekretär Gerhard Eck MdL wurde als CSU-Bezirksvorsitzender ebenfalls in den Parteivorstand wiedergewählt und hält dort - wie am Kabinettstich - die unterfränkische Fahne hoch. Neben Barbara Stamm und Gerhard Eck MdL wurde auch die Schweinfurter Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber mit einem beachtlichen Ergebnis in den Parteivorstand wiedergewählt. Dort werden Stamm, Eck und Weisgerber – gemeinsam mit der stellvertretenden Generalsekretärin Dorothee Bär – die Anliegen der unterfränkischen Heimat in die Arbeit der Parteispitze einbringen.

Vor zwei Jahren wurde Gerhard Eck an die Spitze des CSU-Bezirksverbandes Unterfranken sowie in den Parteivorstand gewählt. Neben der Innen- und Sicherheitspolitik ist der Staatsekretär als ehemaliger Bürgermeister auch ein Streiter für die Kommunalpolitik. Seit der Regierungsbildung in Bayern vor vier Wochen ist Eck zusätzlich für die Verkehrspolitik zuständig. An den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD nahm er als bayerischer Vertreter teil und setzte sich dort vor allem für die Umsetzung der Pkw-Maut für ausländische Autofahrer ein.

Die politischen Schwerpunkte von Anja Weisgerber sind die Umwelt-, Energie- und Verbraucherschutzpolitik. Sie ist seit vier Jahren Mitglied des CSU-Parteivorstandes. In den vergangenen neun Jahren hat sie sich im Europäischen Parlament für die Interessen Bayerns in Europa stark gemacht. „Stolz darauf bin ich, dass es mir zusammen mit meinen Kollegen vor kurzem gelungen ist, dass unsere Trinkwasserversorgung in bayerischer Hand bleibt und nicht liberalisiert wird!“ Im September wurde Weisgerber in der Nachfolge von Michael Glos in den Deutschen Bundestag gewählt. Für Bayern und ihren Wahlkreis will sie sich jetzt auch im Bund stark machen. Im Parteivorstand will sie auch weiterhin ihre Erfahrung als CSU-Kreisvorsitzende und als Bezirksvorsitzende der Frauenunion einbringen.

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