EU unterstützt gesunde Ernährung für Schulkinder

Sonntagsanzeiger, 7. Dezember 2008

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit. Nicht zuletzt eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen ist dafür entscheidend. Damit in Zukunft mehr Obst und Gemüse an Schulen gegessen wird, schafft die EU mit dem Schulobstprogramm jetzt Anreize, wofür sie insgesamt ein Budget von 90 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Damit setzt sich die Europäische Union entscheidend für ihre Gesundheit ein.

In der Europäischen Union sind 22 Millionen Kinder zu dick. Und es werden jedes Jahr etwa 400.000 Kinder mehr. Dies liegt auch an einer ungesunden Ernährung. Um dieser alarmierenden Entwicklung zu begegnen, hat die Europäische Kommission das Schulobstprogramm ins Leben gerufen. Mit dem Programm sollen Kindern und Jugendlichen frühzeitig gesunde Essgewohnheiten vermittelt werden. Ein entscheidender Punkt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ein ausreichend großer Anteil an Obst und Gemüse. Das Ausmaß der Fettleibigkeit und drohende Gesundheitsprobleme im Alter, wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes, soll durch dieses Initialprogramm reduziert werden.

Das Europäische Parlament und der Rat haben in der vergangenen Woche diesem Vorschlag zugestimmt. Jetzt sollen die Mitgliedstaaten eine Strategie entwickeln, wie das Schulobstprogramm am Besten umgesetzt und in den Lehrplan der Schulen integriert werden kann. Ergänzt werden soll das Programm durch verstärkte Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit zugunsten einer gesünderen Ernährung.

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