Europa: Chance und Zukunft für die Jugend

Auszug aus Mainpost, 1. Oktober 2008

CSU-Abgeordnete Anja Weisgerber informierte in Gemünden über die Europäische Union
(mf) „Europa ist Eure Zukunft.“ Mit diesem Satz leitete Anja Weisgerber, unterfränkische Vertreterin im Europäischen Parlament und somit für 1,3 Millionen Bürger, ihren Vortrag am Freitag am Friedrich-List-Gymnasium (FLG) ein. Schon allein wegen dieses Satzes schenkten ihr die beiden zehnten Klassen volle Aufmerksamkeit.

Mit dem Ziel, den jungen Menschen den Begriff Europa näher zu bringen, war Anja Weisgerber an das FLG gekommen.

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„Europa ist die gemeinsame Zukunft für junge Menschen aus mittlerweile 27 Mitgliedstaaten“, erklärte die CSU-Abgeordnete den jungen Zuhörern.

Weisgerber wechselt ständig zwischen Straßburg und Unterfranken. Dies sei jedoch gerade der Punkt, der ihr viel Spaß mache: zu sehen, was sich in der Welt und in ihrer Heimat tue. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schuldirektor Walter Fronczek und einem knappen Exkurs über sie als Person und ihren Beruf, zeigte Weisgerber anhand von Beispielen (Klimawandel und aktuelle Finanzkrise), wie wichtig und hilfreich Entscheidungen seien, die auf europäischer Ebene getroffen würden.

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Auch die Ausführungen Weisgerbers über die Geschichte und die Funktion Europas verfolgten die Schüler voller Interesse. Mit Ergänzungen oder Einwänden zeigten sie ihr im Unterricht erworbenes Wissen. Auch die Vorteile, die Europa für Jugendliche aufweist, kamen sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern an: Austausch- oder Auslandsaufenthaltsprogramme wie „Erasmus“ oder „Leonardo da Vinci“ sollen helfen, verschiedene Qualifikationen von Schülern oder Auszubildenden zu erweitern.

Im Anschluss an den Vortrag beantwortete Weisgerber den Jugendlichen in einer lockeren Diskussionsrunde Fragen und nahm zu aktuellen politischen Themen Stellung. Besonders bei Themen wie dem abrupten Umstieg auf das achtjährige Gymnasium oder die Aufnahme der Türkei in die EU, entwickelten sich lebhafte Diskussionen.

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Auf die Frage, warum man überhaupt wählen solle, erklärte sie, dass es nicht nur Aufgabe der Politiker oder Parteien sei, Dinge zu verbessern. Vielmehr könne jeder und vor allem Jugendliche durch politisches Interesse und Engagement mitbestimmen. Man müsse sich Ziele setzen und sich für diese einsetzen, nur so könne man etwas bewegen. Das habe sie zur Politik gebracht. Weisgerber erklärte, die EU lebe vom Mitmachen und vom Engagement der Menschen in Europa. Ein erster Schritt sei, wählen zu gehen.

Der Applaus der Schüler und eine Rede des Schulleiters dankten der Abgeordneten.

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