Europa geht uns an

primaSonntag, 24. Februar 2008

Die EU-Gesetzgebung wirkt sich ganz konkret bei uns vor Ort positiv aus. Nach dem Grundsatz „Wir werden die Ziele der Lissabon-Strategie, Europa zum dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu entwickeln, nicht allein mit den Ballungszentren erreichen“ fördert die EU gezielt den ländlichen Raum. Davon profitiert gerade auch Unterfranken durch die Unterstützung der Landwirtschaft, durch Dorferneuerung, durch die Revitalisierung der Ortskerne, durch die Hochschulförderung, durch die Unterstützung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, durch die Förderung von Innovation, erneuerbaren Energien und neuen Technologien in Industrie und Handwerk. Fördergelder, die ganz konkret unseren Betrieben, Gemeinden, Landkreisen und Städten zugute kommen.

Auch die EU-Initiativen zum Klimaschutz bringen Vorteile. Der Wert des ländlichen Raums als Energielieferant wird stärker anerkannt und auch das Handwerk profitiert von Investitionen in moderne Heizungs- und Gebäudesysteme. Daneben sorgt die EU für sauberes Grund- und Trinkwasser, für gute Badegewässer sowie für Abfallvermeidung und Recycling.

In diesen und vielen anderen Politikbereichen werden EU-Vorschriften in den Kommunen umgesetzt. Die Vernetzung der europäischen Ebene mit unserer Heimat vor Ort ist daher besonders wichtig. Durch eine konsequente Rückkoppelung zwischen Umsetzungs- und europäischer Ebene sind gute Entscheidungen in Brüssel, aber auch bei uns vor Ort möglich. Denn Europa geht uns alle an – und das beginnt bei uns zuhause, in unseren Gemeinden und Landkreisen.

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Politik in Bildern