Förderung der Kommunikation

Schweinfurter Tagblatt

AG Europa tagte

Würzburg. Vor sechs Jahren, sagt Jochen Kubosch, der Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München, war die Verbindung zwischen der EU-Kapitale Brüssel und der bayerischen Landeshauptstadt eine Einbahnstraße; da seien Informationen ausschließlich von Brüssel nach München gegangen. Was die Staatsregierung zur EU zu sagen hatte, habe in Brüssel "niemand hören wollen". Das habe sich geändert. Die Schweinfurter EU-Abgeordnete Dr. Anja Weisgerber, CSU, hatte Kubosch nach Würzburg gebracht, zum Treffen der CSU-Arbeitsgemeinschaft Europa, einer Gruppe hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Kommunen unter der Leitung von Weisgerber und Europaminister Eberhard Sinner.

Weisgerber und Sinner sind bestrebt, Unterfranken auf veränderte Förderbedingungen vorzubereiten. Ab 2007 werden nicht nur strukturschwache Regionen wie Schweinfurt Fördergelder beantragen können; ganz Unterfranken kann Strukturmittel bekommen. Hintergrund der Neuerung ist der "Lissabon-Prozess", eine Art "Wettbewerb der Ideen" um die dynamischsten Wirtschaftsräume. Dorthin soll Geld fließen. Damit Unterfranken nicht leer ausgeht, wollen der Minister und die Abgeordnete Ideen sammeln und via München nach Brüssel schicken.

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