FÜR DIE PATIENTEN

Bayernkurier, 27. November 2010

„Wir haben gezeigt, dass uns die Patienten wichtig sind und wir sie in den Mittelpunkt unserer Gesetzgebung stellen. Die Richtlinie schafft endlich Rechtssicherheit“, begrüßt Anja Weisgerber, Sprecherin für Gesundheit der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, das Votum des Gesundheitsausschusses über die grenzüberschreitenden Patientenrechte. Im Kern der Richtlinie geht es um die Möglichkeit, sich im EU-Ausland behandeln zu lassen und die Kosten dafür im Heimatmitgliedstaat von der eigenen Krankenkasse bis zu der Höhe, die die Behandlung im Heimatland gekostet hätte, erstattet zu bekommen, erläutert die unterfränkische Europapolitikerin. Patienten wollen sich normalerweise nahe ihres Wohnortes behandeln lassen. Das geht aber nicht immer, etwa wenn sie an seltenen Krankheiten leiden, für die es nicht überall Behandlungsmethoden gibt. Weisgerber: „Solchen Patienten können wir mit der Richtlinie das Leben erleichtern – vielleicht sogar retten!“ Deutschland hat die einschlägigen Urteile des Europäischen Gerichtshofes bereits umgesetzt. Außerdem sei Deutschland gut aufgestellt, so Weisgerber: „Unsere Ärzte genießen einen guten Ruf, und unsere Krankenhäuser arbeiten sehr effizient. Deutschland kann als starker Gesundheitsstandort von der Richtlinie profitieren.“ Nun muss noch der Rat muss zustimmen.

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