Güllebonus wird nicht abgeschafft

MainPost, 03. April 2013

Der so genannte Güllebonus, die finanzielle Förderung von Biogasanlagen, wird nicht gestrichen. Dies teilt die CSU-Europaabgeordnete Anja Weisgerber mit. „Ich freue mich, dass es nach dem Energiegipfel vom vergangenen Donnerstag im Kanzleramt, entgegen bisheriger Pläne, keine Einschnitte bei der Förderung bestehender Biogasanlagen geben soll.“

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Den Güllebonus gibt es seit 2009, er ist Teil des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien. Er fördert Biogasanlagen, die zu mindestens 30 Prozent Gülle, also tierische Exkremente, verarbeiten. Der Bonus ist gestaffelt: Eine Leistung von bis zu 150 Kilowatt wird mit 4 Cent pro abgegebener Kilowattstunde gefördert, 151 bis 500 Kilowatt dann mit einem Cent pro Kilowattstunde.

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Die Unsicherheit bleibt
Nicht betroffen von den Kürzungsplänen waren Biogasanlagen, die bereits auf der Basis des Energieeinsparungsgesetzes (EEG) von 2012 geplant wurden. Danach werden Anlagen gefördert, die mindestens 60 Prozent Gülle verarbeiten oder 60 Prozent der anfallenden Wärme nutzen.

Auch wenn die Landwirte nun erleichtert sind, dass die Kürzung nicht kommt, so bleibt doch eine gewisse politische Unsicherheit: „Die Kehrtwenden, die da laufend gemacht werden, fördern nicht unbedingt das Vertrauen in Investitionen“, sagt Herbert Lang.

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