Kampf dem Feinstaub

Bayernkurier, 22. Dezember 2007

„Wir bekommen sauberere Luft und verbessern gleichzeitig die Handhabbarkeit der Vorschriften“, begrüßt die umweltpolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe, Anja Weisgerber (Bild), die Verabschiedung der Neufassung der Feinstaubrichtlinie durch das Europaparlament. Geplant sind auch konkrete Maßnahmen an den Emissionsquellen. Das betrifft verpflichtende Rußfilter für Lkw und Schiffsmotoren sowie Industrie- und Hausfeuerungsanlagen. „Es reicht nicht aus, die Luftqualität nur zu messen. Wir müssen die Quellen verstopfen. Nur das bringt echten Gesundheitsschutz. Und die Kommunen haben dadurch eine realistische Chance, die Grenzwerte auch einzuhalten“ betont die unterfränkische Europapolitikerin. Städte und Gemeinden, die aufgrund geographischer und meteorologischer Besonderheiten eine erhöhte Schadstoffbelastung haben, sollen eine Fristverlängerung von drei Jahren erhalten können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese Kommunen ihrerseits bereits alle erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität ergriffen haben.Weißgerber: „Die neuen Grenzwerte für die gesundheitsschädlichen Kleinstpartikel sind sehr ehrgeizig. Sie sind aber realistisch, wenn die Maßnahmen an den Emissionsquellen greifen.“

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