Konversion: Am Anfang eines langen Weges

Schweinfurter Tagblatt, 24. April 2013

Ganz am Anfang eines langen Prozesses steht man, zu viel darf sich von der Diskussion an diesem Abend nicht erwarten, und wenn jeder mit ein paar neuen Infos und Eindrücken nach Hause geht, ist das Ziel schon erreicht: Anja Weisgerber hat den Anspruch an die CSU-Info-Veranstaltung mit dem Titel „Abzug der US-Armee – Chance für die Region Schweinfurt?“ schon bei der Begrüßung möglichst tief gelegt. Unter dieser Vorgabe ist sie den 250 Zuhörern im Gemeindezentrum auch gerecht geworden.

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Die Region Schweinfurt liegt von der Größe her und – abgesehen vom Feld-, Wald- und Wiesengebiet Brönnhof – auch mit ihren Konversionsflächen genau zwischen Erlangen und Kitzingen, sagte OB Sebastian Remelé. Eine „kritische Zwischengröße“ nannte er dies, „wir müssen uns kräftig nach der Decke strecken und uns mit den Umlandgemeinden als gemeinsamen Raum begreifen“. Der umfasse dann 70 000 bis 80 000 Einwohner. In der Strategie empfahl er, Erlangens Beispiel zu folgen: eine lange Entwicklungszeit bis zur vollständigen Umwandlung einzuplanen (Erlangen: 20 Jahre) und den Balleis' Grundsatz „Qualität vor Schnelligkeit“ zu beherzigen.

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Innenstaatssekretär Gerhard Eck und Europaabgeordnete Weisgerber zeigten Fördermöglichkeiten aus bayerischen und EU-Töpfen auf. Dem müssten aber sehr konkrete Planungen vorausgehen, so Weisgerber – und von diesen sind die Konvertierer noch weit entfernt. Vor März 2015 werde man nicht genau wissen, wie es um die Liegenschaften steht, sagte OB Remelé. Sein Amtskollege Balleis aus Erlangen riet gleichwohl: „Mit Entwürfen und Konzepten sollte man jetzt schon beginnen.“

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