KRANKENPFLEGE OHNE ABI

Bayernkurier, 16. Februar 2013

Nach dem Willen des Europäischen Parlaments sind weiterhin nur zehn allgemeinbildende Schuljahre als Voraussetzung für das Erlernen des Krankenpflegeberufs in Deutschland notwendig. Im zuständigen Binnenmarktausschuss setzten CDU und CSU eine entsprechende Regelung durch. „Das ist eine gute Nachricht. Die bestehenden Stan dards in Deutschland sind ausreichend. Wir sind gut damit gefahren. Eine Änderung ist unnötig“, lobt der niederbayerische Europaabgeordnete und CSU-Bezirksvorsitzende Manfred Weber den Parlamentsbeschluss. Ursprünglich hatte die EU-Kommission hatte vorgesehen, die Zugangsvoraussetzungen zur Krankenpflegeausbildung von zehn auf zwölf Jahre allgemeine Schulbildung erhöhen wollen. Die CDU- und CSU-Abgeordneten konnten diesen Vorschlag jedoch abwenden – das Parlament von Unterfrankens Europaabgeordneter Anja Weisgerber. Weber: „Damit bleibt unser europaweit geschätztes und bewährtes System erhalten. Krankenschwestern brauchen auch künftig kein Abitur.“ Das ließe den jungen Menschen die volle Wahlfreiheit. Gerade in den ländlichen Räumen sei dies unbedingt notwendig“, betonte Weber, der auch EVP-Fraktionsvize ist. Der Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich sei schon heute ein Problem. Weber: „Auch Realschüler können den Krankenpfl egeberuf weiterhin er lernen. Das ist ein weiterer wichtiger Etappensieg.“

21.08.2020
Sitzung des FU-Landesvorstandes
21.08.2020
Bürgersprechstunde in Kitzingen
01.09.2020
Gespräche in Berlin
04.09.2020
JU Unterfranken kommt nach Grafenrheinfeld und Gochsheim
07. - 11.09.2020
Sitzungswoche des Deutschen Bundestages in Berlin

Politik in Bildern