LÄRM UND STILLE

Bayernkurier, 16. Februar 2013

„Das Europäische Parlament hat bei der Festlegung der Grenzwerte für Geräuschpegel von Kraftfahrzeugen einen guten Ansatz gefunden, der den Gesundheitsschutz mit Sicherheits- und Umweltaspekten in Einklang bringt.“ Mit den Worten lobt die umweltpolitische Sprecherin der CSUEuropagruppe, Anja Weisgerber, die entsprechende Plenarabstimmung des Europaparlaments. Weisgerber: „Ich unterstütze das Ziel der Verordnung, den Gesundheitsschutz durch eine Verringerung des Lärms von Kraftfahrzeugen zu verbessern.“

Allerdings müssten die Lärmgrenzwerte umsetzbar und realistisch sein, betont die unterfränkische Europapolitikerin: Die Lärmreduzierung nicht etwa zu einer Erhöhung des Gewichts und damit des Kraftstoffverbrauchs führen. Schmälere Reifen seien zwar leiser, könnten aber eine Verlängerung des Bremswegs verursachen und damit die Sicherheit beeinträchtigen. Als Berichterstatterin
zu diesem Thema hat Weisgerber zudem im Verbraucherschutzausschuss durchgesetzt, dass einheitliche Geräuschsysteme zur Erkennung
von Elektrofahrzeugen eingeführt werden. Weisgerber: „Bei geringen Geschwindigkeiten sind Elektrofahrzeuge kaum zu hören.“ Deshalb sind Geräuscherkennungssysteme wichtig für die Sicherheit insbesondere von Kindern und Blinden. Weisgerber: „Ich bin daher froh, dass
meine Vorschläge dazu auch im Plenum bestätigt wurden.”

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