Lobeshymnen auf Michael Glos

MainPost, 21. Januar 2013

Man könnte fast meinen, Michael Glos ist schon im Ruhestand: Beim Neujahrsempfang der Jungen Union in Kitzingen wurden viele Lobeshymnen auf den ehemaligen Wirtschaftsminister angestimmt. Dabei ist der 68-jährige Prichsenstädter noch aktiv, hat als CSU-Abgeordneter im Bundestag noch ein Dreiviertel Jahr Arbeit vor sich. Und vielleicht fragt er sich insgeheim manchmal sogar selber, was eigentlich zu seinem tatsächlichen Eintritt ins Rentnerdasein im Herbst gesagt werden kann, wenn man ihn bereits jetzt rauf- und runter lobt.

Einstimmung auf den Wahlkampf
Der Neujahrsempfang war prominent besetzt: Neben Glos war Gerda Hasselfeldt zu Gast, die die CSU-Landesgruppe im Bundestag anführt. Vorgestellt hat sich auch Anja Weisgerber, die im Herbst Glos als Abgeordnete im Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen beerben soll. Und natürlich war Otto Hünnerkopf in die Rathaushalle gekommen, der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende. Der Empfang war vor allem eines – Einstimmung auf den bevorstehenden Wahlkampf.

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Auch Anja Weisgerber würdigte zunächst die Arbeit von Michael Glos. „Wir haben allen Grund auf unsere Heimat stolz zu sein“, sagte sie, bevor sie sich der Familienpolitik zuwandte. „Wir sind Familienland Nummer 1“, so die EU-Abgeordneten. Sie nannte den Ausbau der Kinderkrippen, der im Landkreis bei 45 Prozent liege, lobte das bayerische Landeserziehungsgeld und verteidigte das Betreuungsgeld. Vehement setzte sich Weisgerber für die von der CSU geforderte Mütterrente ein, mit der die Lebensleistung von Frauen für Kindererziehung gewürdigt werden solle. „Hier werden wir nicht locker lassen.“

Auch Hauptrednerin Hasselfeldt dankte zunächst „ihrem ganz persönlichen und echten Freund“ Michael Glos. Dafür, dass die Partei Weisgerber aufgestellt habe, gebühre ihr Dank, denn sie werde nicht nur die Frauen in der Landesgruppe stärken, sondern als EU-Abgeordnete auch den Sachverstand nach Berlin bringen, der dort dringend gebraucht werde. Hasselfeldt warnte vor einer „Steuererhöhungsorgie“, sollte Rot-Grün an die Macht kommen. Zum Abschluss bat sie um Geschlossenheit vor der „Richtungswahl“ im Herbst.

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