Nächstes Jahr 35 Millionen Sendungen

Obermain Tagblatt, 12. November 2007

Frachtumschlagszentrum auf Wachstumskurs/ Besuch der Europaabgeordneten Dr. Anja Weisgerber

Altenkunstadt. Über den Baur Versand informierte sich die CSU-Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber am Freitag im Rahmen ihres umfangsreichen Besuchsprogramms in Oberfranken. In Altenkunstadt besuchte die 31-jährige Rechtsanwältin aus dem Raum Schweinfurt, zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Christian Meißner und Landrat Reinhard Leutner das Hermes-Frachtumschlagszentrum. Vorangegangen war ein Gespräch mit Richard Krekeler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Baur Versandes.

Das Frachtumschlagszentrum wurde nach einer Bauzeit von zehn Monaten im Januar 2002 in Betrieb genommen.
Mit einer 30 Kilometer langen Fördertechnik gehört die Anlage zu den modernsten in Europa. Wurden im Jahr 2002 rund 25 Millionen Sendungen umgeschlagen, werden im laufenden Jahr etwa 31 Millionen Sendungen sortiert.
Auch im Jahr 2008 wird sich das Sortiervolumen um weitere vier Millionen auf 35 Millionen Sendungen erhöhen, erklärte Jürgen Lehmann, Bereichsleiter Logistik und Dienstleistung beim Baur Versand und Geschäftsführer der Hermes Transtore Service beim Rundgang.
Das tägliche Sortiervolumen liegt bei etwa 140 000 Sendungen, die sich in Spitzenzeiten, wie dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft auf 220 000 steigern können.
Mit einer flexiblen Arbeitszeitregelung, die auf dem Modell der Jahresarbeitszeit beruht, werden auch diese Spitzenzeiten bewältigt. Die täglichen Arbeitszeiten können zwischen 4,5 Stunden und 10 Stunden variieren.

90 Mitarbeiter

Am Logistikstandort in unmittelbarer Nähe zur Baur-Kaufwelt arbeiten etwa 90 Mitarbeiter. Ein besonderes Augenmerk richtete Dr. Weisgerber, die auch gesundheitspolitische Sprecherin der CSU im Europäischen Parlament ist, auf die vorbildlich eingerichteten Arbeitsplätze. Davon sind etwa 10 Prozent behindertengerecht eingerichtet.
Außerdem werden in Altenkunstadt jährlich etwa 24 Millionen Flaschen eines italienischen Weinversenders sortiert und über Hermes-Depots in der ganzen Bundesrepublik zum Verbraucher ausgeliefert. In der Steuerungszentrale des Frachtumschlagszentrums machten sich die Besucher ein Bild über den komplexen Verlauf der Anlage.

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