Überraschungsei bleibt

Bayernkurier

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europaparlaments hat sich dafür ausgesprochen, die Rege­lungen für die Sicherheit von Spielzeug zu verschärfen. Die Überarbeitung der 20 Jahre alten Richtlinie, „war absolut notwendig“, erläutert die gesundheitspolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe, Anja Weisgerber (Bild). Die neuen Regelungen betreffen vor allem als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsschädigend eingestufte Stoffe. Weisgerber: „Wir haben uns erfolgreich für ein umfassendes Verbot von gefährlichen Materialien in Spielzeug eingesetzt.“ Gerade bei Kindern müsse Sicherheit absoluten Vorrang haben. „Hier mache ich keine Kompromisse.“ Erfolgreich abgewehrt haben deutsche CDU/CSU-Abgeordnete dagegen Anträge, die das sogenannte Überraschungsei abschaffen wollten. Weis­gerber: „Dieses millionenfach verkaufte Traditionsprodukt kennt jeder aus seiner Kindheit, und auch ich bin damit ohne Schaden groß geworden.“

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