Viele bayerische Projekte profitieren von neuem Bundesprogramm national bedeutsame Projekte des Städtebaus

Pressemitteilung, 16. Juli 2015

Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wird 2015 sieben Kommunen in Bayern fördern. Zur Auswahl erklären die agrar-, umwelt- und baupolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe Marlene Mortler MdB und die zuständige Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Anja Weisgerber MdB:

„Die Sicherung unseres kulturellen Erbes ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Damit der Erhalt national bedeutsamer Bauwerke nicht am Budget einer Kommune scheitert, hat der Bund das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ins Leben gerufen. Ursprünglich waren hierfür 50 Millionen Euro im Bundeshaushalt vorgesehen. Dank des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung konnte der Betrag für 2015 auf 150 Millionen Euro verdreifacht werden. Das ist ein klares Bekenntnis des Bundes: Er steht zu seiner städtebaulichen Verantwortung“, sagte Mortler.

„Wir haben es uns in der Auswahlkommission nicht leicht gemacht. Gerade aus Bayern gab es viele Bewerbungen auf hohem Niveau. Daher freut es mich sehr, dass wir gleich sieben Projekte aus dem Freistaat auswählen konnten, und zwar aus nahezu allen Landesteilen. Insgesamt werden damit allein 2015 knapp 23 Millionen Euro nach Bayern fließen. Mir war es wichtig, dass dabei auch ländliche Regionen vom Konjunkturprogramm Städtebauförderung profitieren. Denn entgegen dem Namen des Programms können daraus auch kleinere Kommunen gefördert werden“, so Weisgerber.

 

Hintergrund:
Mit dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ stellt das Bundesbauministerium seit 2014 Mittel zur Verfügung, um Denkmalensembles von nationalem Rang zu sanieren. Weitere Förderschwerpunkte sind die altersgerechte und energetische Erneuerung im Quartier und Grün in der Stadt. Aus 168 Projektanträgen hat eine Expertenjury 46 Projekte aus allen Bundesländern ausgewählt.

In Bayern werden folgende Projekte gefördert:

  • Bamberg, Oberfranken: Sanierung der Klosteranlage St. Michael und Errichtung eines Informationszentrums, 5,4 Millionen Euro
  • Berching, Oberpfalz: Sanierung der Benediktinerabtei Plankstetten, 1,4 Millionen Euro
  • Burghausen, Oberbayern: Revitalisierung des ehemaligen Zisterzienserklosters Raitenhaslach zum Science Center der TU München, 2,0 Millionen Euro
  • Herrieden, Mittelfranken: Denkmalgerechte Sanierung des Stadtschlosses mit einem stadtgeschichtlichen Museum, 4,5 Millionen Euro
  • Kempten (Allgäu), Schwaben: Sanierung der historischen König-Ludwig-Brücke, 2,2 Millionen Euro
  • Regensburg, Oberpfalz: Neubau einer Synagoge mit Integration des alten Gemeindehauses, 3,3 Millionen Euro
  • Thurnau, Oberfranken: Schloss Thurnau – Umnutzung zum Standort des Instituts für fränkische Landesgeschichte, 4,1 Millionen Euro

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