Wichtiger Erfolg für Schweinfurt: SKF profitiert von Umweltinnovationsprogramm des Bundes

Pressemitteilung, 16. April 2015

Gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt: Die SKF GmbH in Schweinfurt erhält für die Errichtung eines innovativen Prüfstands für Großwälzlager 1,6 Mio. Euro Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundes. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Region Schweinfurt und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diese Fördermittel für Umweltinnovationen nach Schweinfurt zu holen. Die Zusage des Bundesumweltministeriums hat bei der Entscheidung des schwedischen Konzerns, den Prüfstand in Schweinfurt und nicht in Schweden zu errichten, sicher eine Rolle gespielt.“, so die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber.

Durch den Prüfstand kann der Materialeinsatz und die Härtetiefe bei Großlagern zukünftig reduziert werden. Dadurch werden Energie und Material eingespart. Außerdem wird die Ausfallquote der Lager in der Kundenanwendung stark reduziert werden. „Als Umwelt- und Klimapolitikerin freue ich mich besonders, dass ein solch innovatives, ressourcenschonendes Projekt in meiner Heimatregion realisiert wird. Das stärkt nicht nur die Wirtschaftskraft der Region, sondern hilft gleichzeitig dem Klima mit einer CO2-Einsparung von über 6.000 Tonnen“, so Weisgerber abschließend.

Hintergrund:
Das Umweltinnovationsprogramm ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums fuür Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Mit den Mitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm werden Unternehmen dabei unterstützt, innovative, die Umwelt entlastende technische Verfahren in die Praxisanwendung zu bringen und damit Ökonomie und Ökologie zu vereinen. Mittelfristig geht die SKF GmbH jährlich von einer Materialeinsparung von rund 160 t Rohstahl sowie einer Energieeinsparung von rund 12.500 MWh aus. Dies geht mit einer Minderung des CO2-Ausstoßes um 6.250 t einher.

Foto: SKF

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