Politische Einigung der Verbraucherschutzminister zur Lebensmittelkennzeichnung / Ideen des Europäischen Parlaments aufgegriffen

„Verbraucher bekommen mehr Informationen über Lebensmittel und werden in Zukunft besser vor Täuschungen geschützt – mit der politischen Einigung der Verbraucherschutzminister kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher“, lobte Anja Weisgerber, Sprecherin für Verbraucherschutz der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, die für morgen erwartete Annahme der politischen Einigung zur Lebensmittelkennzeichnungsverordnung.

Besonders begrüßte die unterfränkische Europaabgeordnete die Regelung zur Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten: „Irreführung und Täuschung im Lebensmittelbereich haben immer mehr zugenommen – denken Sie an Käseimitat auf Pizza, Eis ohne Milch oder Schokoladenkekse ohne Schokolade. Oft werden nur billigere Ersatzstoffe bzw. Aromen verwendet. Darum finde ich es richtig, Imitate klar und deutlich zu kennzeichnen.“ Das Europäische Parlament hatte sich hier bereits eindeutig positioniert. „Das Europäische Parlament hat sich fast einstimmig meinem Vorschlag für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten angeschlossen. Der Beschluss des Rates ist etwas weniger deutlich formuliert. Ich freue mich aber sehr darüber, dass auch der Rat eine Imitatkennzeichnung fordert. Ich werde mich aber im Parlament dafür einsetzen, die Regelungen in der zweiten Lesung noch stärker zu fassen“, so Anja Weisgerber weiter.

Kernstück der Verordnung ist die Einführung einer verpflichtenden Nährwertkennzeichnung (Kalorien, Zucker, Salz, Fett, gesättigte Fettsäuren). Zudem sollen alle Angaben durch die Einführung einer Mindestschriftgröße gut lesbar sein. Zudem müssen koffeinhaltige Lebensmittel einen Warnhinweis für Kinder und Schwangere tragen.

Der Einigung waren monatelange Verhandlungen vorausgegangen. Der Gesetzgebungsvorschlag enthält viele Aspekte, die bereits vom Europäischen Parlament im Sommer in erster Lesung in ähnlicher Form verabschiedet worden waren. „Ich freue mich sehr, dass unsere Ideen vom Rat der Verbraucherschutzminister aufgegriffen wurden.“ Nun wird das Europäische Parlament in zweiter Lesung über die Verordnung beraten. Hierfür hat es 3 Monate Zeit. „Ich werde mich für eine schnelle Einigung einsetzen, damit Verbraucher endlich besser vor Irreführung geschützt werden und die Informationen erhalten, die sie sich wünschen und für eine informierte Kaufentscheidung benötigen“, so die CSU-Europaabgeordnete abschließend. 

 

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