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Grußwort bei der Gewerbeschau Niederwerrn

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Eck, lieber Gerhard.
Sehr geehrter stellvertretender Landrat Heuler, lieber Paul,
Verehrter Herr Bürgermeister Seifert,
Sehr geehrte Frau Lang,
Lieber Herr Hammel,
Sehr geehrte Damen und Herren.
Vielen Dank für die Einladung zur heutigen Eröffnung der 4. Gewerbeschau in Niederwerrn.
Ihrer Einladung bin ich sehr gerne kurzfristig gefolgt, denn die Mittelstandspolitik ist ein wichtiges Thema für mich und für die EU.
Die kleinen und mittleren Unternehmen – und damit Sie, meine Damen und Herren - sind das Rückgrat unserer Wirtschaft.
Ohne Ihr Engagement geht es nicht.
Deshalb danke ich Ihnen auch für den großen Einsatz, mit dem Sie die Gewerbeschau mit über 40 Ausstellern organisiert haben.
Um mich für den Mittelstand einzusetzen, bin ich Mitglied der SME-Union im Europäischen Parlament.
In diesem Koordinationszirkel beschäftigen wir uns hauptsächlich mit den Belangen der kleinen und mittleren Unternehmen.
Wir verstehen uns in diesem Gremium als Anwälte der mittelständischen Betriebe, prüfen Gesetzesvorhaben der Europäischen Union auf Ihre Verträglichkeit für den Mittelstand und setzen uns dann auch im Gesetzgebungsprozess für den Mittelstand ein.
Ich sehe mich generell als Anwältin meiner Heimatregion in Brüssel.
Viele europäische Regelungen wirken sich direkt auf die Kommunalpolitik aus, wie beispielsweise die Grundwasserrichtlinie, das Vergaberecht, die Hochwasserrichtlinie oder das Lebensmittelrecht mit der Hygieneverordnung.
Als für Unterfranken zuständige Abgeordnete im Europäischen Parlament versuche ich immer wieder, die europäische Politik auf meine Heimatregion herunterzubrechen.
Deshalb arbeite ich auch sehr eng mit den Verbänden und Unternehmen vor Ort zusammen und bin heute sehr gerne zu Ihnen gekommen.
Auch die EU-Fördermittel sind immer wieder ein wichtiges Thema.
Damit Unterfranken und der Landkreis Schweinfurt in diesem Bereich gut aufgestellt ist, habe ich einen Leitfaden entwickelt, in dem alle für die Region relevanten Förderprogramme übersichtlich dargestellt werden.
Dieser Leitfaden soll Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
Ich habe gerade gesehen, dass auch die „Interkommunale Allianz Oberes Werrntal“ hier mit einem Stand vertreten ist.
Erst vor einer Woche war ich hier in Niederwerrn, um bei der Allianz zum Thema „Chancen und Fördermöglichkeiten für den ländlichen Raum“ zu referieren.
Um in Zukunft die Interessen und Anliegen der kommunalen Ebene noch besser zu kennen, und in Brüssel noch glaubhafter einbringen zu können, kandidiere ich bei den Kommunalwahlen im März für den Kreistag.
Ein ganz aktuelles Beispiel für meinen Einsatz für meine Heimatregion ist die Reform der Weinmarktordnung.
Hier ist es mir erst am Mittwoch in enger Zusammenarbeit mit dem Fränkischen Weinbauverband und den Winzern gelungen, den Schutz des Bocksbeutels im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments durchzusetzen.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass der Rat am 17.12. den Bocksbeutelschutz und unsere weiteren Verbesserungen auch so beschließt.
Lissabon / Grünbuch Arbeitsrecht
Auf dem Gipfel von Lissabon im Jahr 2000 wurde das Ziel formuliert, die EU zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu entwickeln.
Die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit und die Förderung der unternehmerischen Initiative vor allem des Mittelstandes ist die Vorraussetzung für den Erfolg.
Dafür setzen wir uns ein.
Und durch den Einsatz des Mittelstandes, durch Ihre tägliche Arbeit, meine Damen und Herren, kann es uns auch gelingen, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.
Vielen Dank.

 

 

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