Anja Weisgerber und Otto Hünnerkopf bei Umweltsprechertagung

Die Umsetzung der Energiewende stand im Mittelpunkt der Tagung der umweltpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen in den Landtagen, im Bundestag und Europaparlament, an der die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, umweltpolitische Sprecherin der CSU im Europäischen Parlament, und der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf, umweltpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, teilnahmen.

Dr. Weisgerber betonte, dass die Energiewende von der Europäischen Union positiv begleitet werde. „Der deutsche Beschluss zur Energiewende ist in der Form einmalig. Wenn jedoch andere Länder die Kernkraft weiterhin nutzen, so ist es wichtig einheitliches Sicherheitsstandards dafür zu setzten“, so die Europaabgeordnete. „Deshalb haben wir vom Europäischen Parlament gemeinsam mit Energiekommissar Oettinger durchgesetzt, dass in allen Kernkraftwerken in Europa einheitliche Stresstest durchgeführt werden. Die Stresstests waren gründlich und erfolgreich und erhöhen den öffentlichen Druck, die Kernkraftwerke sicherheitstechnisch nachzurüsten“, betont Weisgerber.

„In Bayern sind wir bei der Energiewende auf einem guten Weg“, stellte Dr. Hünnerkopf fest, „bundesweit liegt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung aktuell bei knapp 25 Prozent, in Bayern sind es bereits über 30 Prozent. Unser Ziel von 50 Prozent bis 2020 in Bayern ist somit erreichbar.“ Weisgerber und Hünnerkopf betonten, dass für die weitere Entwicklung der Energiewende eine noch stärkere Kooperation zwischen Bund, Ländern, Kommunen, aber auch im europäischen Zusammenhang sowie mit den Bürgern, der Wirtschaft und der Wissenschaft notwendig sei.

Anlässlich seines Besuches bei der Umweltsprechertagung in München überreichte die unterfränkischen Europaabgeordnete Anja Weisgerber einen Bocksbeutel an Bundesumweltminister Peter Altmaier.

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